Unser Kandidat für das Amt des Samtgemeinde-Bürgermeisters

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Sögel,

Ich, Andreas Jansen, bin vom Vorstand des CDU-Ortsverbandes Börger gebeten worden, mich als Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters zur Verfügung zu stellen. Diesem Wunsch komme ich sehr gerne nach.

Die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters ist eine basisdemokratische Wahl, in der die Mitglieder über den Kandidaten der CDU und anschließend die Bürgerinnen und Bürger über den Samtgemeindebürgermeister abstimmen und entscheiden.

Ich wende mich heute an Sie, um für Ihr Vertrauen zu werben. Ich bin seit ca. 30 Jahren in der öffentlichen Verwaltung einer Bundesbehörde beschäftigt und habe vorher den Beruf des Kaufmanns im Groß- und Außenhandel erlernt. Mit meinen 49 Jahren kann ich auf verschieden Erfahrungen im Bereich der Führung von Mitarbeitern sowie aus verschiedenen Projekten und Projektgruppen zurückgreifen. Meine Qualifikation ist neben der kaufmännischen Ausbildung der Abschluss zum Diplom-Verwaltungswirt (FH).

Die Samtgemeinde Sögel ist meine Heimat. Ich wurde im Krankenhaus in Sögel geboren und bin in der Gemeinde Börger aufgewachsen. Seitdem lebe ich mit meiner Familie in Börger. Daher möchte mich mit ganzer Kraft dieser neuen Herausforderung stellen. Die Menschen unsere Samtgemeinde sind es wert, sich reinzuknien, die Ärmel hochzukrempeln und sich für sie einzusetzen.

Eine Samtgemeinde zu leiten und zu führen ist ein Mannschaftssport, bei dem viele Einzelspieler zum Wohle der gemeinsamen Ziele zu einem Team heranwachsen müssen. Ich traue mir zu, dieses Amt als Moderator und Motivator für dieses Team zu übernehmen.
Von dieser Ausgangsbasis aus, muss ein Samtgemeindebürgermeister mit seiner Verwaltung neue Ideen zu realistischen Zielen formulieren und mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger sowie in einer sachlich konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Samtgemeinderat sowie den Gemeinderäten der Mitgliedsgemeinden, Schritt für Schritt die Umsetzung meistern.

In den letzten Jahren haben sich viele Gräben gebildet, die auf persönliche zwischenmenschliche Erfahrungen zurückzuführen sind. Aus meiner Sicht ist es dringend geboten diese Gräben zu überwinden und zu einem sachlichen und konstruktiven Miteinander zurückzukehren. Ich traue mir zu, die notwendigen Brücken zu bauen, um diese Gräben zu überwinden.
Wir, als Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Sögel, müssen uns auf unsere Gemeinsamkeiten besinnen und als Samtgemeinde zusammenwachsen.

Wer mich kennt, bestätigt mir die Bereitschaft zur Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen. Wenn die Argumente sachlich konstruktiv und überzeugend sind, lasse ich mich auch gerne eines Besseren belehren. Ebenso ist es mir ein besonderes Anliegen, die getroffenen Maßnahmen und Entscheidungen transparent von Ihrem Anlass bis zum Ergebnis zu erläutern und zu begründen, damit die Entscheidungsgrundlagen für jeden nachvollziehbar und verständlich sind. Nur wenn man alle Informationen frühzeitig austauscht und alle Kommunikationsmöglichkeiten ausschöpft, können gemeinsame und nachhaltige Entscheidungen getroffen werden. Natürlich gehören Konflikte und Meinungsverschiedenheiten zu einer politischen Auseinandersetzung, aber diese dürfen niemals auf einer persönlichen Ebene ausgetragen werden. Verschiedene Meinungen sind eine Grundvoraussetzung für eine Diskussion und beleben den demokratischen Prozess. Nur wenn man sich gegenseitig respektiert, akzeptiert und zuhört, können aus diesen verschiedenen Meinungen die optimalen Ergebnisse erzielt werden. Wir alle haben ein gemeinsames Ziel, nämlich das Leben in unserer Samtgemeinde lebenswerter und zukunftsfähig zu machen.

Sollte ich die Chance bekommen, dieses Amt mit Leben zu füllen, liegen mir die Sicherung der medizinischen Versorgung, der Ausbau des öffentlichen Personen- und Nahverkehrs, das Ehrenamt aber auch die Jugendarbeit am Herzen. Ich werde mich zudem mit meiner ganzen Kraft in die Umsetzung eines Feuerwehr Bedarfs- und Entwicklungsplanes für die Samtgemeinde einsetzten. Denn die Mitglieder unserer ehrenamtlichen Feuerwehr leisten einen professionellen und unersetzbaren Beitrag für unsere Daseinsvorsorge. Jeder von uns hofft, dass wenn es einmal brennt oder man vielleicht einen Autounfall hat, unsere Feuerwehren schnell und mit der erforderlichen Ausstattung vor Ort sind, um uns zu helfen und zu retten. Ich möchte unseren Feuerwehren den Respekt und die notwendige Wertschätzung entgegenbringen, die Sie verdienen.
Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Punkte, die Wichtig sind und einer genaueren Betrachtung bedürfen, aber auch diese sind nicht vergessen und werden anschließend systematisch und Thema für Thema angepackt.

Auch kann sich aus meiner Sicht eine Samtgemeinde nur mit starken und finanziell gesunden Mitgliedsgemeinden weiterentwickeln. Hier müssen wir gemeinsame Lösungen erarbeiten, so dass auch die Entwicklung der einzelnen Gemeinden voranschreiten kann.

Die Zukunft stellt uns vor große Herausforderungen an uns, z.B. sind die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht abzusehen und ebenso die damit verbundenen Auswirkungen auf die Haushalte der Gemeinden.
Daher können wir die anstehenden Aufgaben nur gemeinsam bewältigen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Gelegenheit geben, gemeinsam mit Ihnen die Samtgemeinde Sögel zu einem Ort der Heimat und Zufriedenheit zu gestalten.

Ihr/Euer

Andreas Jansen



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